Ein Update zu unserem Socke

Ein Update zu Socke:

Im Mai war Socke unser Sorgenfellchen in Deutschland. Nachdem er für kurze Zeit sein Zuhause gefunden zu haben schien, entschied seine Familie sich dann aber dazu, ihn zurück in die Vermittlung zu geben, da Socke sich nicht so einfach in den Alltag integrieren ließ.
Es musste dann alles ganz schnell gehen und wir machten uns sofort auf die Suche nach einer Lösung. Leider fanden wir diese nicht so schnell und Socke musste in eine Pension ziehen. Viele Aufrufe über Facebook folgten und es gab viele Anfragen und Angebote für Socke, doch so richtig passen wollte es einfach nicht.
Um Socke einen weiteren Umzug zu ersparen, entschied unsere Diana sich dazu, Socke zu sich zu nehmen.
Es war kein leichtes Unterfangen, aber lesen Sie bitte selbst:

Ihr erinnert euch vielleicht noch daran, dass vor einiger Zeit Notfellchen Socke eher ungeplant bei uns eingezogen ist…
Seither war es relativ still um ihn – warum?
Nun, Socke hatte zum einen gesundheitliche Probleme mit seinem Auge, musste lange einen schicken Trichter tragen. Und außerdem hat er ein großes Problem: er möchte partout nicht an der Leine gehen.
Möglich, dass er damit schlimme Erinnerungen verbindet, wir wissen es nicht.
Tatsächlich fällt ihm aber alles sehr schwer, was eine Einengung/ Druck auf den Körper ausübt, sprich Geschirr, Halsband, Leine.
Er tobte und bockte wie ein junges Wildpferd durch unseren Garten und ich hatte wirklich Sorge, dass er sich selbst verletzt. Außerdem regte er sich extrem dabei auf, wir mussten also wieder auf Anfang zurück.
Also begannen wir damit, Geschirr und Leine anzulegen, bis er das gut ertrug. Dann folgte die Hausleine. Diese dann mehrmals am Tag in die Hand nehmen und sonst nichts tun… und so weiter und so fort.
In all diesen Wochen hat er sich nie draußen gelöst, wir haben hunderte von Unterlagen verbraucht und geputzt bis zum Abwinken. Und heute – der Durchbruch!!
Nach anfänglicher Aufregung pieselte Herr Socke in den Garten und absolvierte dann brav sein tägliches Leinenlauftraining.
Es geht also bergauf, das wollte ich euch nicht vorenthalten. Sobald er gelernt hat, sich auch außerhalb des Gartens zu wagen, ist er bereit für die Vermittlung!